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Was tun oder nicht tun wenn Sie abgemahnt wurden?

Sie sollten eine Abmahnung nicht unterschätzen.

Nach Erhalt einer Abmahnung ist von Ihnen eine Entscheidung erforderlich, die weitreichende rechtliche und wirtschaftliche Folgen für Sie haben kann.

Was Sie unbednigt unterlassen sollten!

Falsch wäre es, wenn Sie das betreffende Schreiben unbeachtet lassen oder gar achtlos in den Mülleimer werfen würden, denn nach Ablauf der gesetzten Frist zur Abgabe einer Unterlassungserklärung kann der Abmahner problemlos zu Gericht gehen und eine einstweilige Verfügung beantragen, die in der Regel mit erheblichen Zusatzkosten verbunden ist.

Was Sie tun können.

In vielen Fällen kann es aber auch falsch sein, die in der Abmahnung ausgesprochenen Forderungen ohne weiteres zu erfüllen.

Aus diesem Grund und wie bereits oben erwähnt, dass die Enstcheidgung die Sie treffen weitreichende rechtliche und wirtschaftliche Folgen für Sie haben kann, sollten Sie sich Gedanken machen, ob Sie die Hilfe eines Rechtsanwalts in Anspruch nehmen.

Wie hoch dürfen die Kosten des abmahnenden Anwalts sein?

Die Kosten des abmahnenden Anwalts richten sich nach dem Streitwert des jeweiligen Falles.

Der Streitwert wird nach billigem Ermessen des abmahnenden Rechtsanwalts festgelegt.

Bei einem Streitwert von 10.000,00 EUR hat der abmahnende Anwalt mindestens Anspruch auf Erstattung einer 1,3-fachen Geschäftsgebühr (§§ 13, 14 RVG i.V.m. Nr. 2300 VV RVG) und einer Postauslagenpauschale (Nr. 7200 VV RVG).

Nur wenn sein Mandant nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt ist, hat der Abgemahnte zusätzlich die Mehrwertsteuer (Nr. 7008 VV RVG) zu erstatten.

Insgesamt entstehen dann für den Abgemahnten bei einem Streitwert von 10.000 Kosten in Höhe von ca. 700 - 800 EUR.

Alle Angaben ohne Gewähr!

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